Interview mit

Christine Anhölcher

Seit wann arbeiten Sie bei ALPENLAND?

Ich habe am 1. Oktober 2013 als Fachkraft bei ALPENLAND begonnen. Nach einem Jahr durfte ich die Postition als stellvertrende Wohnbereichsleitung übernehmen. Im September 2015 wurde ich Wohnbereichsleitung auf einem anderen Wohnbereich und seit April 2018 bin ich als stellvertretende Pflegedienstleitung im Seniorenzentrum Weststadt tätig.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

In meiner Heimat in Kasachstan sind ältere Menschen die wichtigsten Familienmitglieder. Den Kindern wird von klein auf gezeigt was unsere Omas und Opas in ihrem leben geleistet haben, was sie alles durchstehen und erleben mussten. Außerdem wurden wir Kinder von der Oma großgezogen, da unsere Eltern viel arbeiten mussten. Die Wertschätzung und den Respekt gegenüber älteren Menschen haben wir von klein auf gelernt. Aus diesem Grund wurde ich Altenpflegerin.

Was macht ALPENLAND für Sie besonders und zu einem Arbeitgeber für den Sie gerne arbeiten?

Ich kann ICH sein. Vorschläge und neue Ideen werden angenommen. Zeigt man das Interesse und die Zuneigung zu diesem Beruf, kann man bei ALPENLAND viel erreichen. Außerdem, und das finde ich sehr wichtig, kann ich jederzeit zu meinem Chef gehen und finde dort immer ein offenes Gehör. Es gibt immer eine offene Tür.
Interview mit Anhölcher Christine-Alpenland 1

Gerne würden wir Sie ein wenig besser kennenlernen.

Volleyball ist meine Leidenschaft. Ich spiele gerne und viel, vor allem im Sommer. Ganz wichtig ist mir meine große Familie, mit der ich viel Zeit verbringe. Nebenher bin ich als eine Art Moderator auf Geburtstagen unterwegs und trete hier und da auf privaten Feiern gesanglich auf.

Gab es einen besonderen Moment?

Es gibt viele Momente, die ich nie vergessen werde. Jedoch sind die emotionalsten Momente die, in denen man spürt, wie sehr man gebraucht wird. Eine Bewohnerin, die im sterben lag, bat mich darum, bis zu ihrem letzten Atemzug zu bleiben und sie danach für die letzte Reise „bereit“ zu machen. In solchen Momenten wird man zur Familie des anderen und dann weiß ich für mich, dass ich mit meiner Arbeit alles richtig gemacht habe.
Interview mit Anhölcher Christine-Alpenland 1

Was macht das Leben bei ALPENLAND für Bewohnerinnen und Bewohner aus Ihrer Sicht so besonders?

Ich glaube, dass ich noch nie so viele Angebote wie bei ALPENLAND für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gesehen habe. Es wird versucht, jedem Wunsch nachzugehen. Außerdem finde ich unsere hausinterne Ergotherapie-Praxis toll, da diese unsere Bewohnerinnen und Bewohner sehr gut kennen, mehr Zeit für sie haben und somit eine effektivere Therapie möglich ist. Und mal ehrlich, wer hat denn schon eine Kindertagesstätte in der Pflegeeinrichtung??!! Bei uns wird es auf jeden Fall nie langweilig!

Warum würden Sie Kolleginnen und Kollegen außerhalb von ALPENLAND als Arbeitgeber empfehlen?

Es gibt viele Möglichkeiten sich zu entfalten und sich weiterzubilden. Ich werde von allen Kolleginnen und Kollegen sowie von den Leitungen geschätzt. Arbeit gibt es natürlich, wie überall viel. Manchmal wird es stressig, aber zusammen als Team haben wir bisher alles gemeistert. Das macht meine Arbeit für mich aus. Außerdem gibt es viele Benefits für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sei es ein Ausflug, gemeinsame Bowlingabende oder kleine Aufmerksamkeiten über das gesamte Jahr verteilt.