• Pünktlichkeit! „Treffen um 18 Uhr heißt in Deutschland wirklich 18 Uhr – nicht irgendwann später.“
  • Belegte Brote! „In Deutschland isst man ständig und überall belegte Brötchen – das finde ich eigenartig.“
  • Kartoffelsalat?? „Dass man aus Kartoffeln einen Salat macht – und dass der kalt serviert wird –, fand ich richtig eigenartig.“
  • Decke oder Teppich? „Im Schwäbischen heißt eine Decke plötzlich auch Teppich, das hat mich total verwirrt. Ein Teppich gehört für mich auf den Boden, nicht über die Beine.“
  • Stuhlgang? „Ich habe die Bewohnerin, die auf die Toilette musste, auf einen Stuhl gesetzt, und meine Kollegin fragte nur: ‚Was tust du da?‘ Das Wort ‚Stuhlgang‘ ist echt verwirrend.“
  • Trinkwasser aus der Leitung: „Man kann hier einfach Wasser aus dem Hahn trinken – und die Leute kaufen trotzdem tonnenweise Mineralwasser.“

Solche Momente zeigen: Arbeiten in Deutschland als Ausländer bringt nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle Entdeckungen mit sich – kleine Eigenheiten, die erst verwirren und dann verbinden. Das Café International schafft genau dafür den Raum: begegnen, austauschen und gemeinsam lachen.

Kulturelle Vielfalt ist bei Alpenland kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag. Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern bringen unterschiedliche Denkweisen und Perspektiven mit – und bereichern damit das gesamte Team. Das Café International im Seniorenzentrum Weststadt ist ein Ort, an dem genau das sichtbar wird.


Sprachliche Hürden gehören dazu – und das ist normal. Wie Erikas Geschichte oder die Anekdoten aus dem Café International zeigen, wächst man mit der Zeit in die Sprache hinein. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich einzulassen – auf die Sprache, die Kultur und die kleinen Kuriositäten des deutschen Alltags.


Überraschend, manchmal verwirrend – und oft sehr witzig. Von der deutschen Pünktlichkeit bis zum Kartoffelsalat: Wer offen ist, entdeckt ein Land voller kleiner Eigenheiten. Und mit einem internationalen Team an der Seite ist man dabei nie allein.