Es ist acht Uhr morgens im Haus der Betreuung und Pflege in Bad Rappenau. Während die meisten Bewohner*innen noch gemütlich am Frühstückstisch sitzen, ist Zoe Pisacane schon mittendrin. Mit 17 Jahren absolviert sie hier seit November 2024 ihr Freiwilliges Soziales Jahr – und hat seitdem gelernt, dass kein Tag dem anderen gleicht.
Was ist das FSJ und wer kann es bei Alpenland machen?
Unsere Checkliste fürs FSJ:
- Mindestalter: 15 Jahre
- Schulpflicht erfüllt (mindestens 9 Jahre Schule)
- Dauer: 6–18 Monate (Vollzeit)
- Einsatz über einen anerkannten FSJ-Träger
- Bereitschaft zur Teilnahme an Seminaren (25 Bildungstage)
Wie sieht der Alltag im FSJ bei Alpenland aus?
Ob beim Begleiten zu Spaziergängen, beim Gedächtnistraining oder beim Vorlesen – Zoe schenkt Zeit, und genau das macht ihre Arbeit so besonders.
„Die Gespräche, die gemeinsamen Lacher und die Dankbarkeit der Bewohnerinnen – das ist es, was mich jeden Tag aufs Neue motiviert.“
Auch das Team habe sie mit offenen Armen empfangen: „Die tollen Arbeitskolleginnen machen für mich den Unterschied.“
Was sind die größten Herausforderungen in einem FSJ in der Pflege und wie wächst man daran?
Natürlich gibt es auch Momente, die sie fordern. Ärzt*innenbesuche mit den Bewohnenden gehören nicht gerade zu ihren Lieblingsaufgaben. Doch Zoe weiß: Gerade diese Herausforderungen lassen sie wachsen. „Man überwindet nicht nur eigene Ängste, sondern entdeckt auch neue Stärken.“
Was lernt man während des FSJ? Und vor allem: wie geht es danach weiter?
Für Zoe ist das FSJ mehr als nur ein Überbrückungsjahr – es ist ein Blick in die Arbeitswelt und ein Schritt Richtung Zukunft. Während des Jahres besucht sie zudem Seminare des Trägers, tauscht sich mit anderen Freiwilligen aus und sammelt Erfahrungen, die weit über den Alltag im Pflegeheim hinausgehen. Am Ende gibt es sogar ein offizielles Zeugnis – und die Option, das FSJ zu verlängern.