Vom Praktikum in der Rehaklinik bis zur Leitung einer Wohngruppe: Janine Niefanger zeigt, wie konsequentes Dranbleiben und Leidenschaft für den Beruf zu einer erfüllenden Laufbahn führen können. Im Interview erzählt sie von ihrem Weg, ihren täglichen Aufgaben und den Momenten, die ihr besonders viel Freude bereiten.
Wie kam Janine zur Pflege?
Nach ihrem Hauptschulabschluss absolvierte Janine ein Jahrespraktikum in einer Rehabilitationsklinik. Dort betreute sie vor allem ältere Menschen nach Krankenhausaufenthalten.
„Schnell merkte ich: Mit meinem Einsatz konnte ich ihr Wohlbefinden spürbar beeinflussen – und genau das erfüllte mich.“
So entstand der Wunsch, dauerhaft in der Altenpflege zu arbeiten. 2011 begann sie ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin, später folgte die dreijährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin, die sie 2015 erfolgreich abschloss.
Karriereweg: Vom Praktikum zur examinierten Altenpflegerin
Janines Werdegang in Stationen:
- Hauptschulabschluss + Jahrespraktikum Rehaklinik
- 2011: Ausbildung zur Altenpflegehelferin
- 2015: Abschluss der dreijährigen Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin
- 2017: Beginn der Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
- Heute: Wohnbereichsleitung in der Seniorenresidenz Am Kaiserring
Berufsbegleitende Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen
2017 startete Janine die Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Parallel arbeitete sie bereits Vollzeit als stellvertretende Wohngruppenleitung. Dank der Unterstützung von Alpenland konnte sie ihre Dienstzeiten flexibel anpassen.
„Natürlich war die Doppelbelastung intensiv – ich musste lernen, Prioritäten zu setzen. Aber durch mein Team und die Rückendeckung meines Arbeitgebers habe ich diese Phase gut gemeistert. Heute profitiere ich von dieser Erfahrung enorm.“
Was macht die Arbeit als Wohnbereichsleitung besonders?
Jeder Tag bringt neue Herausforderungen – kein Tag gleicht dem anderen. Gerade diese Vielfalt macht die Arbeit für Janine spannend.
„Besonders erfüllend sind die Momente, in denen ich sehe, wie Bewohnerinnen und Bewohner aufblühen, oder wenn Kolleginnen und Kollegen durch meine Unterstützung wachsen. Diese Erfolgserlebnisse motivieren mich täglich.“
Janines Aufgaben als Wohnbereichsleitung in der Altenpflege
Neben pflegerischen Tätigkeiten kümmert sich Janine vor allem um die Organisation und Koordination. Dazu gehören:
- Sturzprophylaxe-Beratungen mit Angehörigen, um das Risiko für Bewohnerinnen und Bewohner deutlich zu reduzieren
- Dienstpläne und Schichtvorbereitungen
- Pflegegrad-Einschätzungen
- enge Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Angehörigen und Kooperationspartner*innen

Was Janine an der Seniorenresidenz Am Kaiserring und Alpenland schätzt
Janine ist seit vielen Jahren angekommen. Die Zusammenarbeit mit ihrem Team macht Freude, und gemeinsam setzt das Team alles daran, den Bewohner*innen das Beste zu bieten.
Besonders wichtig ist ihr: „Auch wir Mitarbeitenden werden gesehen.“ Flexible Strukturen, Mitarbeiterbenefits und gemeinsame Events wie Ausflüge oder die „Gesunde Pause“ tragen zu einem positiven Miteinander bei.
Janines Tipps für die eigene Karriere in der Pflege
„Mein Rat: Durchhalten – auch wenn es anstrengend wird. Weiterbildung eröffnet Chancen, wenn man bereit ist, über sich hinauszuwachsen. Holt euch Unterstützung im Team und nutzt vorhandene Angebote, um Beruf und Qualifikation zu vereinen.“
Ihr Fazit: Verantwortung zu übernehmen zahlt sich aus – beruflich wie persönlich.
Häufige Fragen zur Arbeit als Wohnbereichsleitung in der Altenpflege
Neben der Pflege gehören vor allem Organisation und Koordination dazu: Dienstpläne, Pflegegrad-Einschätzungen, Schichtvorbereitungen sowie die Zusammenarbeit mit Ärzt_innen, Angehörigen und Kooperationspartner_innen. Auch präventive Maßnahmen wie Sturzprophylaxe-Beratungen sind Teil des Alltags.
Janines Weg ist beispielhaft: Ausbildung zur Altenpflegehelferin (2011), dreijährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin (Abschluss 2015), parallel Tätigkeit als stellvertretende Wohngruppenleitung und Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (ab 2017).
Ja. Janine hat ihre Weiterbildung parallel zur Vollzeit-Tätigkeit gemacht – möglich wurde das durch flexibel angepasste Dienstzeiten und die Rückendeckung des Teams.
Janines Werdegang zeigt typische Aufstiegsstufen: Altenpflegehelferin → examinierte Altenpflegerin → stellvertretende Wohngruppenleitung → Wohnbereichsleitung. Berufsbegleitende Weiterbildungen werden dabei aktiv unterstützt.
In Villingen-Schwenningen bietet Alpenland regelmäßig neue Stellen für Einsteiger, Quereinsteiger und erfahrene Pflegekräfte in der Seniorenresidenz am Kaiserring, aber auch im Haus Am Deutenberg in Schwenningen.